200 g Mehl, traditionell französisches (T65) oder ein Weissmehl nach Wahl 140 g Wasser 4 g Salz 20 g Sauerteig, flüssig 1 g Hefe, frisch
VORBEREITUNG 1. Das Mehl mit dem Wasser vermischen. Den Teig 30 - 45 Minuten ruhen lassen. 2. Salz, Sauerteig und Hefe hinzugeben, 10 Minuten kneten – in der Maschine oder von Hand. Den Teig 2 Minuten lang bei hoher Geschwindigkeit kneten. Wenn er schön glatt ist, mit dem Kneten aufhören. Die Temperatur des Teiges sollte 24 Grad betragen. 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, dann in den Kühlschrank stellen und über Nacht stehen lassen.
ZUBEREITUNG 3. Um 3 Uhr morgens aufstehen - sofern man frisches Baguette zum Frühstück möchte. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einer ovalen Form formen. Den Teig 45 - 60 Minuten ruhen lassen. 4. Den Teig zu einem Baguette falten, das ungefähr 45 - 50 cm lang ist. Den Teig ca. 1½ Stunden an einem warmen, feuchten Ort (25 Grad) gehen lassen. 5. Den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Wer einen Pizzastein hat, heizt den ebenfalls im Ofen auf. 6. Den Teig mit einem Messer oder einer Klinge einschneiden. 20 Minuten backen. Baguette herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
INFO: Das Baguette von Juliette – beziehungsweise Émile – ist aussen knusprig und innen luftig und weich. Der feine Unterschied macht das Mehl: «Wir beziehen das Mehl aus einer Mühle in Frankreich. Ich sage nicht, dass unser Mehl besser ist. Es ist einfach anders. Es ist wie beim Wein: Das Terroir hat einen Einfluss auf das, was im Boden wächst.»