1 Kastenform (26 cm Länge) ------------------------------- 1¼ kg Kartoffeln, mehligkochend 100 g Speck, durchwachsen 2 Zwiebeln 125 g Schlagsahne 125 g Saure Sahne 4 Eier ½ TL Salz, für das Kochwasser Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben 80 g Butterschmalz ½ EL Butter, für die Form
1. Zunächst die Kartoffeln schälen, waschen und 250 g davon in gut gesalzenem Wasser in ca. 25 Minuten garen. 2. Zwischenzeitlich die Kastenform mit Butter ausfetten und den Backofen auf 210 Grad Ober-Unterhitze (Umluft 190 Grad) vorheizen. 3. Danach die restlichen, rohen Kartoffeln fein reiben, den Kartoffelrieb in einem Sieb gut ausdrücken und den Kartoffelsaft dabei auffangen. 4. Als nächstes die gekochten Kartoffeln abgiessen, durch eine Kartoffelpresse drücken und in einer Schüssel mit dem rohen Kartoffelrieb vermischen. 5. Anschliessend die Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Den Speck ebenfalls in feine Würfel schneiden. 6. Den Speck in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten auslassen, dann die Zwiebelwürfel hinzufügen und weitere 5 Minuten braten. 7. Nun das Speck-Zwiebel-Gemisch, die süsse und saure Sahne, die verquirlten Eier, sowie das Kartoffelwasser mit der abgesetzten Kartoffelstärke zur Kartoffelmasse geben, gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 8. Danach die Kartoffelmasse in die Kastenform füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen. 9. Sobald die Potthucke goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Dann aus der Form auf ein Holzbrett stürzen und in dicke Scheiben schneiden.
BEILAGE: Die knusprigen Kartoffelscheiben schmecken sehr gut in Begleitung von herzhaftem Schinken, frischem Kopfsalat, aber auch Rübenkraut.
TIPP: Zusätzlich kann man die Potthuckescheiben in einer Pfanne mit Butterschmalz auf beiden Seiten ca. 3 Minuten knusprig braten.
INFO: Potthucke oder Döppekooche ist ein typisches Kartoffelgericht der westfälischen Küche des Sauerlands und Siegerlands bzw. der Küche des Rheinlands und des Saarlands. Kochbücher bezeichnen die westfälische Variante auch als „Sauerländer Potthucke“.