1 Zwiebel 1 EL Öl 150 Langkornreis, gewaschen 1 kg Faschiertes, gemischt, vom Kalb und Rind 2 Knoblauchzehen Paprikapulver (je nach Geschmack) Öl, für die Form Salz, Pfeffer aus der Mühle 150 g Geselchtes, in Scheiben oder geselchte Ripperl 2 EL Tomatenmark 8 - 10 Sarmakrautblätter, blanchiert 2 - 3 Lorbeerblätter 2 EL Vegeta (Suppenwürze) 1 l Wasser 40 g Maisstärke 1¼ dl Weisswein
1. Für das Bosnische Sarma zuerst die Zwiebel schneiden und roh mit dem Faschierten und dem rohen Reis vermengen. Anschliessend das Paprikapulver sowie fein geschnittenen Knoblauch, Salz und Pfeffer beigeben. 2. Nun das Geselchte in etwas Butterschmalz anbraten und das Tomatenmark beigeben und mitrösten. 3. Anschliessend die blanchierten Sarmakrautblätter vom dickeren Strunk befreien, die Masse vom Faschierten hineinfüllen und die Blätter wie Rouladen zusammenrollen. 4. Nun die übrigen Sarmakrautblätter auf das Geselchte im Topf legen und die Sarmakrautrouladen darauf schlichten. Die Lorbeerblätter und das Vegeta Pulver darüber geben und mit Wasser aufgiessen, bis alles bedeckt ist. 5. Dann zugedeckt bei niedriger Hitze dünsten, bis der Reis kernig ist. 6. Die Maisstärke mit etwas Weisswein glattrühren. Die Sarmablätterrouladen und das Geselchte aus der Sauce nehmen und in eine Rein geben. Dann die Maisstärke in den Sarmasaft einrühren, kurz aufkochen lassen und über die Rouladen und das Geselchte giessen. 7. Zum Schluss die Sarma halbieren und je 1 Roulade davon auf flachen Tellern anrichten.
BEILAGE: Sarma wird am besten mit gekochten Kartoffeln oder Kartoffelpüree serviert.
INFO: Sarmakraut, auch «Kiseli Kupus» genannt, ist eine Spezialität aus dem Balkan. Es handelt sich um ganze Krautköpfe die direkt nach der Ernte vom Feld händisch in Salzwasser eingelegt und vergoren werden. Die sauren Blätter des fertigen Sauerkrautkopfes eignen sich hervorragend für Krautrouladen oder Salate. Webseite