1 Tomahawk-Steak (ca. 800 g) Salz 2 Zwiebeln, rot 2 Knoblauchzehen 1 EL Sonnenblumenöl 60 g Zucker, braun 1 dl Rum, braun 50 g Tomatenpüree 2 EL Sojasauce 2 EL Balsamico 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 1 - 2 Prisen Chiliflocken 1 TL Rauchsalz schwarzer Pfeffer oder Longpfeffer, zum Bestreuen
ZUBEREITUNG 1. Das Tomahawk-Steak beidseitig salzen und 1 Stunde ungedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen. 2. Für die BBQ-Sauce Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. 3. Die beiden Zutaten in einer Pfanne im heissen Öl glasig dünsten. Zucker beifügen und alles leicht karamellisieren lassen. Rum, Tomatenpüree, Sojasauce, Balsamico, Pfeffer, Chiliflocken und Rauchsalz beifügen und die Sauce auf kleinem Feuer zugedeckt 5 Minuten kochen lassen. 4. Den Backofen auf 80 Grad vorheizen. 5. Das Fleisch auf ein mit einem Gitter belegtes Backblech geben und auf der mittleren Rille ca. 2 Stunden garen, bis eine Kerntemperatur von 56 Grad erreicht ist. 6. Die Sauce mit dem Stabmixer oder im Mixerglas zu einer glatten Sauce pürieren. Wenn nötig mit etwas Flüssigkeit verdünnen. Abkühlen lassen. 7. Zum Fertigstellen das Tomahawk-Steak bei grosser direkter Hitze auf dem Grill rundherum ca. 3 - 4 Minuten braten, bis das Fleisch eine schöne Farbe hat. WICHTIG: Dazu das Stück zuerst auf der schmalen Aussenseite und anschliessend auf den grossen Schnittflächen braten.
ANRICHTEN 8. Das Steak auf ein Schneidebrett legen und 8 Minuten ruhen lassen. Dann das Fleisch vom Knochen lösen und quer zur Faser aufschneiden. Mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und mit der Sauce servieren.
BEILAGE: Dazu passen Baked Potatoes und grilliertes Gemüse wie Zucchetti, Peperoni und Auberginen.
INFO: Seinen Namen verdankt dieses Steak seiner Form, die stark an das Kriegsbeil der Ureinwohner Amerikas erinnert. Dabei handelt es sich eigentlich um nichts anderes als ein Rib Eye bzw. Hohrücken, bei dem der Rippenknochen noch in voller Länge drangelassen wurde. Das Tomahawk ist ein ideales Grillstück, vor allem, da die Länge des Knochens schlicht zu überdimensioniert für die Pfanne ist. Da es am Knochen grilliert wird, ist es besonders geschmackvoll, wobei die Länge des Knochens eigentlich nur einen Zweck hat: Auffallen!