ARRABBIATA Olivenöl extra, nativ 2 Knoblauchzehen 2 Rosmarinzweige 1 Zitrone 1 Chili, getrocknet 2 Chilischoten, frisch, rot 2 Sardellen, in Öl, alternativ: ½ dl Gin 1 Glas Passata (ca. 680 g) 1 EL Crème fraîche, gehäuft 150 g Spaghetti ------------------------------- HÄHNCHEN 100 g Mehl 1 Freilandei, gross 60 g Semmelbrösel, weiss 2 Hähnchenbrustfilets, aus Freilandhaltung (Flügelspitze und Knochen) oder Hähnchenbrüste, ohne Haut Pflanzenöl, zum Braten 2 Zitronenthymian- oder Thymianzweige, plus 1 zusätzlicher Zweig zum Braten 20 g Butter, ungesalzen Spenwood oder Pecorino oder ihr Lieblingshartkäse, zum Servieren
1. Für die Arrabbiatasauce 2 EL natives Olivenöl extra in einen flachen Schmortopf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Knoblauch schälen, fein schneiden und zusammen mit den Rosmarinzweigspitzen hinzufügen (den Rest für ein leckeres Gericht an einem anderen Tag aufbewahren). Mit einem Sparschäler kleine Zitronenschalensplitter in den Topf streifen. Getrocknete Chilischoten unterbröseln, dann die frischen Chilischoten halbieren und entkernen und die ganzen Hälften in den Topf geben. Die Sardellen mit etwas Öl aus der Dose unterrühren und 5 Minuten kochen lassen, oder bis die Sardellen geschmolzen sind und der Knoblauch weich wird, dabei regelmässig umrühren. Gin hinzufügen und nach Belieben sehr vorsichtig über die Flamme giessen (weit zurücktreten und auf die Augenbrauen achten!). 2. Geben Sie die Passata auf eine Seite der Pfanne (dadurch wird das Öl auf die andere Seite der Pfanne gedrückt und verstärkt so sein Aroma). Lassen Sie es 1 Minute köcheln, geben Sie dann 1 Prise schwarzen Pfeffer hinzu und verrühren Sie alles gut. Bringen Sie die Sauce zum Köcheln, reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe und kochen Sie sie weitere 10 - 15 Minuten, oder bis die Sauce reduziert, glänzend und dick ist. Geben Sie dann die Crème fraîche unter die Sauce und nehmen Sie sie vom Herd. 3. Für das Huhn in der Zwischenzeit das Mehl in eine grosse Schüssel geben, in einer zweiten Schüssel das Ei aufschlagen und mit 1 Prise Pfeffer verquirlen und in einer dritten Schüssel die Semmelbrösel hinzugeben. 4. Decken Sie das Huhn mit einem Blatt Backpapier ab, schlagen Sie es mit einem Nudelholz zart und rollen Sie es auf eine Dicke von 1 cm flach. Würzen Sie es dann mit einer Prise Meersalz und Pfeffer (wenn ich Chicken Supremes verwende, nehme ich gerne den Flügel und fahre mit einem scharfen Messer um den Knochen herum, ziehe das Flügelfleisch zurück, um einen Chicken Lollipop zu machen). 5. Das Huhn erst im Mehl, dann im Ei und schliesslich in den Semmelbröseln wenden, bis es vollständig bedeckt ist. Überschüssiges Mehl dabei abschütteln und dann mit sauberen Händen die Semmelbrösel in das Huhn drücken. 6. Giessen Sie 1 cm Pflanzenöl in eine grosse Pfanne und erhitzen Sie es bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie 1 kleinen Zitronenthymian- oder Thymianzweig hinzu - er verleiht dem Öl Geschmack und brutzelt, wenn es heiss genug zum Braten ist. Braten Sie das Hähnchen 8 - 10 Minuten lang, oder bis es goldbraun und durchgegart ist. Wenden Sie es nach ½ der Zeit und legen Sie es dann zum Abtropfen auf Küchenpapier. Kurz vor Ablauf der Zeit die Butter in die Pfanne geben und schmelzen lassen. Geben Sie dann den Zitronenthymian hinzu und verteilen Sie die aromatisierte Butter über dem Hähnchen. 7. Die Spaghetti in einem Topf mit kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen und anschliessend mit einer Zange direkt in den Topf mit der Arrabbiatasauce geben. Dabei etwas Nudelwasser mitnehmen. Gut vermengen und bei Bedarf noch etwas Kochwasser hinzufügen, um die Sauce aufzulockern. 8. Die Spaghetti auf Teller verteilen, in Scheiben schneiden und das Hähnchen darauf anrichten. Den Käse fein drüberreiben und mit Zitronenspalten zum Auspressen servieren.
BEILAGE: Schmeckt hervorragend zu einem grünen Saisonsalat.
VARIANTE: Tauschen Sie den Gin nach Belieben gegen Wodka aus oder lassen Sie den Alkohol ganz weg.
INFO: Spenwood ist ein englischer Hartkäse aus Schafsmilch, der im Gebiet von Berkshire hergestellt wird. Er ist bekannt für seine crèmige Textur und seinen nussigen, leicht süssen Geschmack, der mit zunehmender Reife pikanter wird.