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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Zucchetti-Quark-Gnudi mit Tomatensauce
  Ricottaknödel / Ricottabällchen / Malfatti / Quenelles
   
 

       
Herkunft: Schweiz Menüfolge: Knödel
Quelle: Geniessen Kategorie: Gemüse
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4  kcal: 345 Niedergaren: Nein
Erfasst: 2025-08-10 Fleischlos: Ja
       

   
  GNUDI
500 g Zucchetti
Salz
2 Bund Basilikum
1 Bund Oregano
250 g Magerquark
2 Eier
125 g Paniermehl
50 g Sbrinz, frisch gerieben
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TOMATENSAUCE
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
15 g Ingwer
500 g Cherry-Tomaten
1 EL Olivenöl
1 TL Honig, flüssig oder Birnel
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
   
  1. Stielansatz der Zucchetti entfernen und die Früchte ungeschält an der Bircherraffel fein reiben. Leicht salzen und 15 Minuten ziehen lassen.
2. Basilikum und Oregano hacken. In eine Schüssel geben, Eier und Quark beifügen und alles mischen.
3. Die Zucchetti portionenweise in ein feines Sieb geben und sehr gut auspressen, dabei den Saft auffangen und beiseitestellen; es soll ca. 180 g Zucchettimasse übrigbleiben. Die Zucchetti zur Quarkmasse geben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Paniermehl und Käse beifügen, gut zu einer festen Masse mischen und mind. 10 Minuten ruhen lassen.
4. Inzwischen für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Cherry-Tomaten halbieren.
5. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer andünsten. Tomaten und Honig oder Birnel sowie den beiseitegestellten Saft der Zucchetti beifügen. Die Sauce zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten leise kochen lassen.
6. Reichlich Salzwasser aufkochen.
7. Wenn die Gnudi-Masse nach dem Quellenlassen noch zu weich zum Formen ist, etwas Paniermehl beifügen. Dann aus der Masse knapp golfballgrosse Kugeln formen.
8. Das Kochwasser salzen und die Gnudi hineingeben. Sobald sie nach oben steigen, am Siedepunkt noch 5 Minuten ziehen lassen.
9. Die Gnudi sorgfältig herausheben, mit der Sauce auf einer Platte oder vorgewärmten Tellern anrichten und servieren. Nach Belieben mit etwas Basilikum garnieren.
   
  TIPPS: Die Gnudi können problemlos vorbereitet werden, indem man sie nach der Zubereitung sofort gart und dann abgekühlt in einer Vorratsbox im Kühlschrank 3 - 4 Tage lagert.
Für die Gnudi kann sowohl gekauftes wie auch hausgemachtes Paniermehl verwendet werden. Mit letzterem werden die Gnudi in der Regel etwas dunkler in der Farbe, da beim hausgemachten Paniermehl nicht nur die Brotkruste mitverwendet wird, sondern oft auch verschiedene helle und dunklere Brotsorten gemischt sind.

INFO: Gnudi, auch bekannt als Malfatti sind gnocchiartige Teigtaschen, die mit Ricotta und Griess anstelle von Kartoffelmehl hergestellt werden. Das Ergebnis ist oft ein leichteres, „ kissenartiges“ Gericht, anders als die oft dichteren, zäheren Gnocchi. Gnudi ist das toskanische Wort für „nackt“ (im Standarditalienischen „ nudi“ ), die Idee dahinter ist, dass diese „kissenartigen“ Kugeln aus Ricotta und Spinat (manchmal ohne Spinat) „nackte Ravioli “ sind, die nur aus der leckeren Füllung ohne die Nudelhülle bestehen. Traditionell werden diese Knödel in der Toskana mit gebrannter Butter und Salbeisauce serviert und mit Parmesan oder Pecorino Toscano bestreut
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022