1 rundes Wähenblech von 26 cm Ø ------------------------------ HEFETEIG ⅓ Würfel Hefe oder ½ Beutel Trockenhefe 40 g Zucker 300 g Weissmehl ½ TL Salz 40 g Butter 1½ - 2 dl Milch ------------------------------ BELAG 1 dl Schlag- oder Doppelrahm ½ dl Milch 1 Ei 50 g Hagel- oder Vollrohrzucker
1. Für den Teig die Hefe mit 1 TL Zucker flüssigrühren. Das Mehl mit Salz und restlichem Zucker (+ evtl. Trockenhefe) in Schüssel vermischen. 2. Butter schmelzen, Milch beigeben, mit der flüssigen Hefe zum Mehl geben und alles zu einem weichen Teig verarbeiten. 3. Diesen auf etwas Mehl ca. 15 Minuten kräftig durchkneten. Er soll leicht und luftig werden, d.h. Blasen bilden und darf nicht mehr an den Händen kleben. 4. Blech befetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen. 5. Den Teig rund auswallen, auf das Blech legen, mit einem feuchtem Tuch bedecken und 2 - 3 Stunden an der Wärme aufgehen lassen. 6. Für den Belag den Rahm mit der Milch und dem Ei verrühren, auf den Teigboden verteilen. Hagel- oder Vollrohrzucker darüberstreuen. 7. Blech in die Mitte des kalten Ofens schieben, Temperatur auf 180 Grad einstellen. Kuchen während 30 - 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Lauwarm oder kalt, aber am selben Tag servieren.
WEINEMPFEHLUNG: Der Oeil-de-Perdrix «Le Rosel» wird aus Pinot-Noir-Trauben gewonnen und ist ein fruchtiger, gehaltvoller Roséwein. Er verbindet sich gut mit allen Arten von Fischgerichten, salzigen und scharfen Gerichten. Er wird bei einer Temperatur von 10 - 12 Grad serviert und noch jung (1 - 2 Jahre) getrunken.
INFO: In Lugnorre, einem Winzerdorf oberhalb des Murtensees, feuern diverse Interessengruppen an einigen wenigen Tagen im Jahr die Öfen der Gemeinschaftsbackstube an. «Wie in alten Zeiten beginnen wir um 2, 3 Uhr morgens. Doch heute kneten die Männer den Teig», erklärt lachend Marlies Guillod das Vorgehen beim traditionellen, gemeinsamen Kuchenbacken. Die Frauen des Trachtenvereins kreieren in einer Nacht so um die 400 - 500 Gâteaux du Vully und sind dabei einem feinen Gläschen des eigenen Vin du Vully nicht abgeneigt. Die Kuchen müssen absolute Spitze sein: Bis um 11 Uhr sind meist schon alle verkauft. Ihr Rezept wollten sie allerdings nicht verraten: «Da hat jede Gruppe ihr Geheimrezept. Nur so viel: Es ist wichtig, den Kuchenrand hochzuziehen, damit der Rahm nicht davonläuft.»