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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Chüttenepäschtli
  Quittenpästli / Quittenpästchen / Quittentäfeli / Pâte de coings
   
 

       
Herkunft: Zürich Menüfolge: Süsspeisen Kalt
Quelle: Kaltenbach, Marianne Kategorie: Pralinen
Saison: Weihnacht Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:      Niedergaren: Nein
Erfasst: 1977-03-18 Fleischlos: Ja
       

   
  4 kg Quitten
500 g Zucker auf 500 g Quittenmus
100 g Brombeeren oder Apfelschalen von roten Äpfeln
Saft von 1 Zitrone
Griesszucker zum Auswallen
   
  VORBEREITUNG
1. Die Quitten gut waschen, mit einem Tüchlein abreiben und mitsamt der Schale und dem Kerngehäuse in Stücke schneiden. Mit 1 dl Wasser weichkochen und in einer Schüssel über Nacht stehen lassen. Die Brombeeren oder die Apfelschalen werden mitgekocht.

ZUBEREITUNG
2. Die Quitten durch ein Sieb oder durch die Fruchtpresse treiben. Das Fruchtmus abwägen.
Das Quittenmus in eine Pfanne geben. Zitronensaft und die erforderliche Menge Zucker beifügen. Unter ständigem Rühren zu einem sehr dicken Brei kochen, der sich von der Pfanne lösen muss (ungefähr 50 Minuten).
3. Eine Marmorplatte oder einen mit Alufolie ausgelegten Tisch mit Zucker bestreuen. Die Quittenpaste 1 cm dick darauf verteilen. 2 - 3 Tage bei Zimmertemperatur antrocknen lassen (mit einer Folie leicht zudecken).
4. Aus der Paste kleine Förmchen ausstechen. Die Päschtli im Zucker wenden. In eine Blechschachtel versorgen und kühl aufbewahren. Zwischen jede Lage ein Stück Pergamentpapier legen.
   
  HINWEIS: Eine typisch zürcherische Weihnachtsspezialität, die früher auch gerne an den Christbaum gehängt wurde. Ausser den Päschtli gibt es noch die Quittenwürstli, die geformt werden, indem man das eingedickte Quittenmus in Schafdärme abfüllt und die Würstchen abbindet.
Für die Zubereitung der «Chüttenepäschtli» gibt es schöne Keramikmodel, die heute nur noch antiquarisch aufzutreiben sind. Man kann die Quittenpaste aber auch einfach mit Weihnachtsguetzliformen ausstechen.
Für die Zubereitung gibt es viele Rezepte. Sparsame Hausfrauen bereiteten sie aus den Rückständen zu, die beim Geleekochen entstanden. Bei feineren Rezepten wird der Quittensaft mitverwendet. Schön rot werden die Chrömli, wenn man eine Handvoll Brombeeren oder einige Apfelschalen mitkocht.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022