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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Szegediner Gulasch (3)
  Szegedinergulasch / Székelykáposzta / Sauerkraut / Schweinsragout / Schweinsvoressen
   
 

       
Herkunft: Ungarn Menüfolge: Eintöpfe
Quelle: Marmite Kategorie: Schwein
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 2001-01-02 Fleischlos: Nein
       

   
  800 g Schweineschulter, in Würfel geschnitten
Schweineschmalz oder Bratbutter zum Anbraten
100 g Speck, in Würfelchen geschnitten
2 grosse Zwiebeln, längs halbiert und quer in Streifen geschnitten
2 EL Paprika, süss
1 EL Tomatenpüree
½ TL Kümmelpulver
1 TL Meersalz
¼ Zitrone, abgeriebene Schale
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 Lorbeerblätter
2 dl Fleischbouillon
1 kg rohes Sauerkraut
1 rote Peperoni, längs halbiert und entkernt
360 g Crème fraîche (2 Becher)
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GARNITUR
8 frische Lorbeerblätter
   
  ZUBEREITUNG
1. Das Fleisch im Schmalz kräftig anbraten. Speck und Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Restliche Zutaten bis und mit Lorbeer zugeben, die Bouillon dazugiessen und das Sauerkraut darauf verteilen. Zugedeckt bei kleiner Hitze und unter gelegentlichem Rühren ca. 40 Minuten köcheln.
2. Beide Peperonihälften flach drücken und mit der Hautseite nach oben unter der Grillschlange des Backofens oder bei grösster Oberhitze braten, bis die Haut Blasen wirft. Mit Frischhaltefolie bedeckt auskühlen lassen. Die Haut abziehen, das Fruchtfleisch in Streifen schneiden und zusammen mit der Hälfte der Crème fraîche unter das Gulasch rühren.

ANRICHTEN
3. Gulasch in Tellermitte anrichten. Einige Peperonistreifen obenauf legen und mit Lorbeer garnieren. Die restliche Crème fraîche in einem separaten Schälchen dazu servieren.
   
  BEILAGE: Zu Szegediner-Gulasch passen Salzkartoffeln oder Weissbrot ausgezeichnet.

INFO: Das Gericht ist nach dem Rechtsanwalt Székely benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts in Budapest lebte, wird aber, nach der südungarischen Stadt an der Theiss, irrtümlich meist Szegediner Gulasch genannt.

WEINEMPFEHLUNG: Der passende Wein aus Ungarn: Eger Kèkfrankos Blaufränkisch 1998, Jibor Gàl, Eger. Dieser aus Eger im Nordosten von Budapest stammende Blaufränkisch, der an rote Beeren und Paprika erinnert, geht mit seinen würzig-pfeffrigen Noten, der frischen Säure und dem gut eingebundenen Tannin eine perfekte Heirat mit der sämigen Sauce und dem auf der Zunge zergehenden Fleisch ein.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022