800 g Lammragout Salz, Pfeffer aus der Mühle Thomy Senf mild 2 EL Speisefettcrème «Le Maître Boucher» 2 grosse Zwiebeln, grob gehackt 1 kg Weisskabis, in Streifen geschnitten 700 g Kartoffeln, halbiert 5 dl Fleisch- oder Gemüsebouillon
1. Fleisch salzen, pfeffern, dünn mit Senf bestreichen und in Kasserolle in heisser Speisefettcrème anbraten, dann beiseite stellen. In gleichem Fett Zwiebeln goldig anziehen. Kabis dazugeben und unter Wenden leicht anrösten. Mit Bouillon ablöschen. 2. Zugedeckt köcheln lassen, bis Kabis zusammenfällt. Fleisch darüber verteilen. Gut zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen. Falls notwendig, Bouillon zugiessen. 3. Kartoffeln über Fleisch geben und leicht salzen. Zugedeckt weiter köcheln lassen, bis Kartoffeln weich sind.
VARIANTE: Das Gericht kann auch mit Schweinsragout zubereitet werden
HINWEIS: Der Häfelichabis ist ähnlich wie das Irish Stew, das in Irland nicht immer mit Kabis, sondern ebenso gern mit Kohlrabi, Rüben, Sellerie und oft auch nur mit Kartoffeln zubereitet wird. Beim Aufwärmen mit Curry würzen.
INFO: Auf der Surenenalp hütete einst ein Knabe die Schafe. Weil er ein Lämmlein besonders gern hatte, taufte er es heimlich in der Kirche von Attinghausen. Da wurde das Lamm so mächtig, dass nur ein Riesenstier und eine Jungfrau es bezwingen konnten. Mit dem Fleisch des besiegten Lamms kochten dann die Urner, so wird erzählt, ein währschaftes Ragout.