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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Tortelli di zucca
  Ravioli mit Kürbisfüllung
   
 

       
Herkunft: Italien Menüfolge: Teigwaren
Quelle: Kaltenbach, Marianne Kategorie: Beeren
Saison: Herbst Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 1982-03-18 Fleischlos: Ja
       

   
  FÜLLUNG
2 kg Kürbis
100 g Parmesan, frisch gerieben
150 g Amaretti
50 g Senffrüchte (Mostarda)
2 EL Butter
¼ Zwiebel
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, frisch gerieben
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TEIG
400 g Mehl
4 Eier
Salz
100 g Butter
100 g Parmesan, frisch gerieben
   
  VORBEREITUNG
1. Kürbis in Scheiben schneiden. Entkernen, schälen und im Ofen bei mittlerer Hitze garen. Das Kürbisfleisch in eine Schüssel schaben, mit einer Gabel zerquetschen und geriebenen Parmesan, zerbröckelte Amaretti und in kleine Stücklein geschnittene Senffrüchte beifügen.
2. In einem Pfännchen die sehr fein gehackte Zwiebel in der Butter anziehen lassen. Sobald sie eine goldgelbe Farbe angenommen hat, zum Kürbisfleisch geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und alles gut mischen. Die Masse muss weich, darf aber nicht flüssig sein. Wenn nötig noch einige zerbröckelte Amaretti oder etwas Flüssigkeit der Senffrüchte beifügen. An einem kühlen Ort, wenn möglich bis zum nächsten Tag, ruhenlassen.

ZUBEREITUNG
3. Aus Mehl, Eiern und Salz von Hand oder mit der Maschine einen Teig kneten, dünn ausrollen und Rondellen von 8 cm Ø ausschneiden. Auf jedes Teigstück ein haselnussgrosses Stück Füllung legen, den Teig zusammenfalten, die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und gut zusammendrücken. Etwas ruhenlassen. Dann in viel Salzwasser kochen. Sobald sie gar sind (eine genaue Kochzeit kann nicht angegeben werden, man muss probieren), abgiessen, anrichten und mit geriebenem Käse bestreuen. Mit der geschmolzenen Butter begiessen.
   
  HINWEIS: Das Gelingen dieser ausgezeichneten Tortelli hängt stark von der Qualität des Kürbisses ab. Am besten eignet sich die runde Sorte mit der groben, gräulichen Schale. Das Innere muss eine schöne gelbe Farbe aufweisen und sich fest anfühlen. Die Schale kann auch erst nach dem Garen entfernt werden! Meistens wird die Füllung ohne die gedünsteten Zwiebeln gemacht, aber bei mir zu Hause bereitete man die Füllung auf die beschriebene Art zu.
Es handelt sich hier um ein klassisches Beispiel der alten Küche, in welcher sich, wie in diesem Beispiel, Süss und Gesalzen zu vollkommener Harmonie vereinigen.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022