1 schöne Sellerieknolle 2 - 3 Schalotten 1 Zitronengrasstängel 2 Kaffirzitronenblätter 1 - 2 Chilischoten 3 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer aus der Mühle ½ TL brauner Zucker 4 EL Pistazienöl (Falls Sie keines bekommen: Auch Haselnuss- oder Walnussöl passt gut, selbstverständlich auch ein gutes Olivenöl.) Koriandergrün
1. Den Sellerie gründlich sauber bürsten, dann ungeschält und unzerteilt in Salzwasser zugedeckt weich kochen. Dabei genügt es, wenn im Topf drei Finger hoch das Wasser steht und die Knolle vorwiegend im Dampf gart. Je nach Grösse der Wurzelknolle dauert es 30 - 50 Minuten, bis sie weich ist. Im Dampfdrucktopf, der übrigens dafür besonders gut geeignet ist, natürlich erheblich schneller: 10 - 15 Minuten. 2. In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Zitronengras putzen, welke äussere Blätter entfernen, den Wurzelansatz abschneiden, den Stängel vom Wurzelende her schräg in hauchfeine Scheibchen schneiden, bis das Messer eine gewisse Holzigkeit spürt - was dann noch vom Stiel übrig bleibt, lässt sich noch auskochen (siehe TIPP!). 3. Aus den Zitronenblättern die dicke Blattrippe in der Mitte entfernen; sie lässt sich ganz leicht herausziehen, wenn man die Blätter längs, entlang der Rippe, zusammenfaltet. Die Blätter selbst zusammenrollen und in haarfeine Streifen schneiden. Chilis nach Belieben entkernen und sehr fein würfeln. 4. Diese Würzzutaten in einer Schüssel mischen, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Pistazienöl unterrühren und reichlich zerzupftes Koriandergrün darüber streuen. Die heisse Sellerieknolle schälen, halbieren beziehungsweise vierteln, dann quer in nicht zu dünne Scheiben schneiden und behutsam untermischen. Nicht zu heftig umwenden, damit die Scheiben intakt bleiben.
BEILAGE: Dazu passen gegrillte Garnelen, aber auch einfach warmes Knoblauchbrot.
TIPP: Aus den Abschnitten vom Zitronengras lässt sich ein erfrischender Tee kochen. Die Stücke klein schneiden, mit Wasser bedecken und ca. 5 Minuten köcheln. Nach Geschmack süssen, am besten mit braunem Zucker, und durch ein Sieb filtern. Nicht zu lange auf den Zitronengrasstücken stehen lassen, sonst wird der Tee bitter.
WEINEMPFEHLUNG: Ein herzhafter trockener Muscat aus dem Elsass.