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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Süss-saures Kaninchenragout
  Kaninchenvoressen
   
 

       
Herkunft: Deutschland Menüfolge: Fleischgerichte Warm
Quelle: Meuth, Martina Kategorie: Kaninchen
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 2002-07-26 Fleischlos: Nein
       

   
  1 Kaninchen (ca. 1½ kg)
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zitronensaft
2 - 3 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen
3 - 4 junge Zwiebeln
3 - 4 Thymianzweige
ca. ¼ l Weisswein (oder Apfelwein, Sherry - ganz nach Belieben)
1 - 2 EL aromatischer Essig
   
  1. Das Kaninchen wird in Stücke geteilt - wenn man den Metzger nett bittet, macht er das vielleicht. In der Fleischtheke des Supermarkts ist es sogar meist in Portionsstücke zerlegt.
2. Ansonsten ist es nicht weiter schwierig: Man löst die Keulen aus, teilt sie in Ober- und Unterschenkel, trennt die Vorderläufe ab und schneidet mit einem Messer den Rücken in drei bis vier Portionsstücke - es sei denn, man greift unsere Idee auf und beschränkt sich nur auf die Keulen und Läufe und nimmt den Rücken für das nächste Rezept. Denn der muss ohnehin früher aus dem Topf, weil er so empfindlich ist und so schnell trocken wird.
3. Die Stücke werden mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer eingerieben und in heissem Öl angebraten. Langsam rundum golden rösten, aber dies bitte nicht auf zu starkem Feuer tun, damit das Fleisch sich langsam golden färben kann.
4. Knoblauch und Zwiebeln - jeweils gewürfelt - und die Thymianzweige hinzufügen. Wenn alles gut durchgeschmurgelt ist, Apfelwein, Weisswein oder Sherry angiessen und das Fleisch zugedeckt weich schmoren - das dauert ca. 1 Stunde.
5. Zum Schluss mit einem feinen Essig abschmecken.
   
  BEILAGE: Dazu gibt es krumiges Weissbrot oder ein Kartoffelpüree.

INFO: Eine Art Grundrezept für jede Art von hellem Fleisch. Man kann die süsssaure Note mit Balsamico erzielen, aber auch mit jedem anderen edlen Essig – zum Beispiel mit einem feinen Apfelessig (dann würde man als Schmorflüssigkeit einen Apfelwein verwenden), mit feinem Sherryessig (in diesem Fall wird man einen Sherry zum Schmoren verwenden) oder einem anderen aromatischen Essig aus Weiss- oder Rotwein. Als Faustregel gilt: Stets mit dem Ausgangsprodukt das angebratene Fleisch angiessen, erst zum Schluss den Essig zur entsprechenden Abrundung dazugeben. Kaninchen gibt es inzwischen auch im Supermarkt.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022