Metzgete / Bärner Art / Blutwürste / Blutwurst / Leberwurst / Blut- und Leberwürste / Gnagi
Herkunft:
Bernbiet
Menüfolge:
Fleischgerichte Warm
Quelle:
Schweizer Familie
Kategorie:
Fleisch gemischt
Saison:
Winter
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen: 4
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2003-01-06
Fleischlos:
Nein
ESSIGZWETSCHGEN 20 Pflaumen 4 dl Weissweinessig 5 dl Rotwein 150 g Zucker 2 Zimtstangen und 4 Nelken ½ Zitrone, Saft davon ------------------------------ SCHLACHTPLATTE Gnagi Brägel (Schweinsknochen mit Fleisch, «runde Costini») Zungenwurst Brat-, Blut- und Leberwurst Sauerkraut Weisswein Zwiebeln Charlotte-Kartoffeln Äpfel (Sauergrauech, Boskoop)
VORBEREITUNG 1. Die ESSIGZWETSCHGEN müssen im Minimum 3 Monate im Steintopf ziehen können. 2. Die frischen Zwetschgen mit einer Nadel einstechen und in Zucker, Rotwein und Weissweinessig mehrmals aufkochen. Zwetschgen in einen Topf füllen und reichlich mit dem Sud zudecken (das Verdunsten einberechnen). An einem dunklen Ort zugedeckt lagern. Bei Zimmertemperatur servieren.
ZUBEREITUNG 3. Wädli und Zungenwurst sieden. 4. Brägel, Brat-, Blut- und Leberwurst kräftig, aber behutsam anbraten. Bei guten Produzenten ist die Blut- und Leberwurst im Naturdarm eingebunden, so dass der angebratene Darm mitgegessen werden kann. 5. Geschälte Kartoffeln (Charlotte) als Salzkartoffeln aufsetzen. 6. Gutes Sauerkraut findet man beim reellen Metzger. Dieses in fein geschnittenen Zwiebeln mitdünsten und mit Weisswein ablöschen. 7. Für die lauwarmen Apfelschnitze am besten Sauergrauech oder Boskoop verwenden.
INFO: Die Schlachtplatte ist vielleicht kein schöner Anblick für zart besaitete Gourmets, doch für Kenner ist sie ein Ausdruck purer Genussfreude. Und eine währschafte Berner Rösti isst man gemeinsam aus einem Teller.